Eine Vision der Leitstelle der Zukunft
Wie ein autonomer KI-Agent unterstützen könnte
Die Rolle der Leitstellensoftware ändert sich in der Leitstelle der Zukunft grundlegend. Aus einem Werkzeug für Operatoren wird eine Plattform, auf der Menschen und Maschine gemeinsam Sicherheitsprozesse bearbeiten.
NetCom zeigt in einer Zukunftsvision beispielhaft, wie dieses Prinzip in einem klar abgegrenzten Anwendungsfall mit KI-Unterstützung umgesetzt werden könnte. Es wird ein vollautonomer Agent für die Erstbearbeitung eines Aufzugsnotrufs angenommen, der das Gespräch mit der eingeschlossenen Person führt. Dabei berücksichtigt er verfügbare Objekt- und Standortinformationen, erfasst die Situation und leitet die vorgesehenen Maßnahmen ein. Dieses Prinzip könnte, sofern es rechtliche Rahmenbedingungen zulassen und die Akzeptanz seitens aller beteiligten Akteure es zulassen, auch in ähnlicher Form für andere Situationen, denen ein Notruf oder der Eingang einer Notfallmeldung zugrunde liegt, zum Einsatz kommen.
Vom Anruf zur selbständigen Bearbeitung
Der vollautonome KI-Agent arbeitet innerhalb seines Aufgabenbereiches selbständig. Der Aufgabenbereich beginnt beim ersten Kontakt, geht über die Einordnung der Situation zur Auslösung von Maßnahmen und deren Rückmeldung. Dabei muss Sprache verstanden, die betroffene Person beruhigt, die Lage bewertet und die richtige Hilfe veranlasst werden.
Hier wird sichtbar, worin der Unterschied zu einem Sprachassistenten liegt: Der Agent beantwortet nicht nur Fragen. Vielmehr bearbeitet er einen sicherheitsrelevanten Prozess.
Das bedeutet: Aus einem eingehenden Anruf entsteht ein strukturierter Vorgang. Sprache wird verstanden, dokumentiert, relevante Informationen werden zugeordnet und die nächsten Schritte werden auf Basis definierter Regeln vorbereitet oder eingeleitet.
Video: Show Case: Ein vollautonomer KI-Agent bearbeitet einen Aufzugsnotruf
Warum der Aufzugsnotruf ein sinnvoller Einstieg ist
Der Aufzugsnotruf bietet sich als Anwendungsfall an. Er ist ein klar abgegrenzter Prozess, hat definierte Zuständigkeiten und ist reguliert. Die sichere Integration von Transkription, KI-Unterstützung und einem Agenten in bestehende Prozesse ist hier gut erkennbar.
Gleichzeitig bleiben Menschen unverzichtbar. Sie übernehmen dort wo Erfahrung, Empathie, Abwägung oder eine Entscheidung außerhalb festgelegter Regeln erforderlich sind. Es besteht eine delegierte Autonomie, in der keine Verantwortung abgegeben wird, sondern Verantwortungsbereiche klarer definiert werden.
Entlastung durch klare Abgrenzung
Der Nutzen entsteht nicht dadurch, dass eine KI möglichst viele Aufgaben übernimmt. Entscheidend ist, dass der Aufgabenbereich klar abgegrenzt ist.
Für Leitstellen bedeutet das: Wiederkehrende Prozesse können perspektivisch stärker unterstützt werden, ohne dass die Kontrolle verloren geht. Standardisierte Abläufe werden schneller und konsequenter bearbeitet. Das Personal kann sich stärker auf Ausnahmen, kritische Situationen und die Überwachung des Gesamtprozesses konzentrieren.
Es entsteht eine neue Arbeitsteilung zwischen Menschen und System: Der Agent übernimmt, was klar geregelt und wiederholbar ist. Der Mensch bleibt dort zuständig, wo Einschätzung, Kommunikation und Verantwortung gefragt sind.
Fazit: Visionen für die Leitstelle der Zukunft
NetCom zeigt perspektivisch mögliche Anwendungsfälle von KI im Gefahrenmanagement auf.
Der Einstieg muss dabei nicht mit einem großen Gesamtprojekt beginnen. Ein Beispiel im Bereich Aufzugsnotruf macht sichtbar, wie ein solcher erster Schritt aussehen kann – und wie intelligente Systeme Leitstellen künftig gezielt unterstützen und entlasten können.
Hier haben Sie die Möglichkeit, eine Beratung durch die Experten von NetCom anzufragen
Hinweis: Dieser Text wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und anschließend redaktionell geprüft.