Eine hohe Fertigungstiefe sichert Verlässlichkeit:
Wie NetCom mit eigener Fertigung und 100%-Prüfung Maßstäbe setzt
Sicherheit beginnt bereits in der Fertigung von technischen Komponenten. In der eigenen Produktion von NetCom entstehen die zentralen Hardwarekomponenten für die Alarmübertragung und den Alarmempfang – von der bestückten Leiterplatte bis zur vollständigen Systemeinheit.
NetCom zeichnet sich hierbei durch eine hohe Fertigungstiefe aus. Die Fertigungstiefe beschreibt, wie viele Produktionsschritte ein Unternehmen selbst ausführt – also wie hoch der Anteil der Eigenfertigung im Vergleich zum Zukauf von Teilen oder Dienstleistungen ist.
Die Fertigungstiefe von NetCom ist weit mehr als ein technisches Detail. Sie ist zugleich ein Qualitätsversprechen. Denn jede Platine wird im eigenen Haus bestückt und geprüft. So entsteht das Vertrauen, das Betreiber sicherheitskritischer Infrastrukturen, wie Notruf- und Serviceleitstellen, brauchen.
Von der Platine bis zum System – Qualität aus einer Hand
Jede Lösung von NetCom ist ein Zusammenspiel bewährter Hard- und Softwaremodule, die individuell auf Kundenanforderungen abgestimmt werden. Die Basis bilden Platinen – Printed Circuit Boards (PCB) –, auf denen die elektronischen Bauteile sitzen, die alle Funktionen ermöglichen: Signalübertragung, Kommunikationsschnittstellen, Steuerlogik.
Je nach Projekt werden die Platinen unterschiedlich bestückt – etwa für Übertragungswege über Kupferdraht, Internet oder Funk. Diese Individualisierung erfolgt direkt in Mainz, im hauseigenen Fertigungsbereich von NetCom. Damit bleibt die gesamte Fertigungskette kontrollierbar, flexibel und nachvollziehbar – von der Entwicklung bis zur Endprüfung.
100 % geprüft – 0 % Zufall
Ein zentrales Element der Qualitätssicherung ist ein spezielles Platinenprüfgerät, das Leiterplatten auf Fehler überprüft. Anders als bei Stichprobenverfahren werden die Platinen hier zu 100 % geprüft. Das Prüfgerät vergleicht die zu prüfende Platine mittels einer Referenzplatine mit dem Soll-Zustand. Es erkennt selbst kleinste Abweichungen:
- Falsch ausgerichtete Bauteile
- Abstehende Bauteile
- Lötfehler oder Fehlbestückungen
Das Ergebnis liegt nach 1 bis maximal 5 Sekunden vor – vollautomatisch und präzise. Der Prüfprozess ist denkbar einfach und benötigt gerade einmal zwei Knopfdrucke. Hierbei ist auch möglich, in verschiedenen Etappen zu testen: zuerst im ungelöteten und später im gelöteten Zustand.
Mit dieser Prüfung wird eine deutliche Zeitersparnis gegenüber manuellen Sichtkontrollen erreicht und gleichzeitig eine gleichbleibend hohe Prüfqualität gesichert.
Für die gefertigten Komponenten schafft dieses Vorgehen eine technische Zuverlässigkeit und schließt Fehler aus bevor sie sich auswirken. Das bedeutet für Betreiber von Notruf- und Serviceleitstellen:
- Höchste Systemverfügbarkeit
- Weniger Ausfälle und Fehlalarme
- Konstante Qualität
Warum Fertigungstiefe ein echter Mehrwert ist
Eigene Entwicklung und Fertigung bedeuten in der Praxis:
- Handlungsgeschwindigkeit: kurze Wege zwischen Entwicklung, Produktion und Support
- Anpassungsgeschwindigkeit: schnelle Reaktion auf technische oder normative Änderungen
- Qualitätssicherung: Vollständige Kontrolle über alle Fertigungsschritte
- Individualisierbarkeit: Die Möglichkeit, kundenspezifische Anpassungen umzusetzen.
Das sorgt für Unabhängigkeit, Flexibilität und vor allem Verlässlichkeit. Zudem profitieren die Kunden von NetCom, indem dadurch individuell auf sie und ihre Anforderungen eingegangen wird und so ganzheitliche, passende Lösungen angeboten werden können.
Fazit: Qualität mit System
Mit der hauseigenen hohen Fertigungstiefe setzt NetCom ein klares Zeichen für Qualität und Verantwortung. Denn im Bereich des Gefahrenmanagements ist jedes Detail entscheidend – und jedes Bauteil trägt zur Sicherheit des Gesamtsystems bei.
So entsteht Technologie, die Vertrauen schafft: verlässlich geprüft und „Made in Mainz”.