Wenn Aufzugskontrolle digital wird:

Ein effizienter Weg der Aufzugswartung

Aufzugsanlagen gehören zu den sicherheitsrelevanten Einrichtungen eines Gebäudes. Betreiber sind verpflichtet, deren Zustand regelmäßig zu prüfen und Kontrollen zu dokumentieren.

Diese Prüfungen bedeuten einen hohen organisatorischen Aufwand: Wartungsintervalle müssen überwacht, Prüfungen koordiniert und Ergebnisse dokumentiert werden. Oft entstehen dabei Medienbrüche – etwa wenn handschriftliche Prüfprotokolle später digital erfasst werden müssen.

Eine deutliche Entlastung bringt eine vollständige Digitalisierung dieses Prozesses in Zusammenspiel mit einem Gefahrenmanagementsystem.

 

Digitale Unterstützung direkt vor Ort

Knackpunkt ist eine mobile Anwendung, eine App, welche mit dem Gefahrenmanagementsystem zusammenarbeitet.

Die Wartungsintervalle der einzelnen Anlagen sind zentral im Gefahrenmanagementsystem hinterlegt und werden automatisch überwacht. Über eine App können Mitarbeitende sodann vor Ort mit einem Smartphone oder Tablet auf weitere spezifische Informationen zugreifen. Diese sind typischerweise Angaben zu Gebäude und Aufzugsherstellern, und Checklisten mit den einzelnen Prüfpunkten.

So können Mitarbeiter die Aufzugswartung Punkt für Punkt durchführen, geleitet vom Smartphone oder Tablet – ohne Papiere, Handbücher und Ordner.

 

Synergien mit bestehenden Streifengängen

Ein besonderer Vorteil der mobilen Anwendung für Aufzugswartungen liegt in der effizienteren Nutzung bestehender Abläufe. Oftmals bestreifen Sicherheitsdienstleister ohnehin regelmäßig die Objekte. Die App ermöglicht, innerhalb der Bestreifung eine weitere Aufgabe wahrzunehmen:

Im Rahmen ihrer Anwesenheit vor Ort können die Mitarbeitenden die Aufzugswärterprüfung durchführen. Die App führt sie dabei strukturiert durch alle Prüfschritte. Auffälligkeiten oder weiterer Bedarf, werden hier aufgenommen.

Damit entsteht ein deutlicher Synergieeffekt:
Personal, das ohnehin im Objekt unterwegs ist, kann mithilfe der App die Aufgaben übernehmen – ohne zusätzliche Anfahrten oder separate Einsätze.

 

Weniger Techniker-Einsätze, mehr Effizienz

In vielen Fällen lassen sich Aufzugsanlagen nach der Prüfung direkt als ordnungsgemäß dokumentieren. Es wird automatisch ein digitaler Prüfbericht erzeugt und an den Betreiber übermittelt. Ein zusätzlicher Technikereinsatz ist in diesen Fällen nicht erforderlich.

Werden bei der Prüfung Auffälligkeiten festgestellt, wird eine Meldung im Gefahrenmanagementsystem erzeugt. Ein Disponent bearbeitet sodann die Information und leitet beispielsweise die Beauftragung eines Technikers ein. Dieser Schritt ist auch vollautomatisiert möglich – auch mit Weitergabe des Prüfberichtes inkl. Fotos der Mängel. So werden Technikereinsätze gezielt dort durchgeführt, wo sie tatsächlich erforderlich sind und die Leitstelle nicht in deren Koordination eingebunden.

 

Das Webportal ist auf einem Tablet zu sehen

Digitale Dokumentation ohne Medienbrüche

Ein weiterer Vorteil liegt in der unmittelbaren Datenerfassung. Die gesamte Dokumentation erfolgt direkt während der Prüfung über Smartphone oder Tablet. Dadurch entfällt die nachträgliche Übertragung von handschriftlichen Notizen oder Formularen in ein digitales System.

Alle Prüfschritte werden automatisch dokumentiert und zentral im Gefahrenmanagementsystem gespeichert. Das sorgt für eine schnelle und korrekte Verfügbarkeit der Prüfdaten, eine deutlich effizientere Dokumentation.

 

Mehrwert für Betreiber von Aufzügen, Gebäudediensten und Leitstellen

Es ergeben sich für mehrere Parteien zugleich Vorteile durch Synergien:

  • Aufzugsbetreiber: regelkonforme, automatisierte und kostensensitive Wartung der Anlage
  • Sicherheits-/Gebäudedienste: effizientere Nutzung von Bestreifungen
  • Leitstelle: Aufzugswartungen laufen weitgehend eigenständig über die mobile Anwendungsmöglichkeit des Gefahrenmanagementsytems FELS
  • Zentrale Steuerung über das Gefahrenmanagementsystem FELS

 

Fazit: Digitale Kontrolle mit System

Die Aufzugswärter-App ermöglicht es, Wartungen effizient in bestehende Abläufe zu integrieren. Durch die direkte Einbindung in das Gefahrenmanagementsystem FELS, die mobile digitale Durchführung und die automatisierte Dokumentation entstehen klare Vorteile: weniger organisatorischer Aufwand und bessere Nutzung vorhandener Ressourcen.

 

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